Mein erstes Rallyeauto

Uwe

Nun bereits 46 Jahre alt und dem Motorsport verfallen. Frau und Kinder leben mit mir und meinem Hobby.

Mit dieser Seite möchte ich vielen mitteilen, wie der Virus Motorsport mich befallen hat. In den achtziger Jahren gab es in unserem Dorf bereits einen Motorsportclub. Freunde die man kennen lernte gingen dort bereits hin und es war nur eine Frage der Zeit, bis nach nach dem Erwerb des Führerscheines, auch ich den Weg ging.

Bei anfänglichen leichten Orientierungsfahrten kamen nach relativ kurzer Zeit erste Erfolge. Zusammen mit meinem damaligen Weggefährten Jogi (leider viel zu früh verstorben) bildete sich ein starkes Team, das auch nicht mehr locker ließ.

Mit Jogi wurde dann auch ein alter Opel Manta zum Rallyeauto umgebaut. In nächtelanger Schrauberei haben wir aus meinem alten Auto (Motorschaden, mal wieder) einen Rallyewagen gemacht.

Unsere erste Rallye in Münster war auch gleich unsere erste Lehrstunde. Zweite Kurve, 4. Gang, zu wenig Fahrbahn unter unserem Auto und schon hingen wir an der Grabenkante. Das heisst, rechte Autoseite noch an der Fahrbahn hängend, linke Seite dem Absturz nahe.

Auto aufgeben und ganz runterrutschen oder Vollgas und nur mit dem Heck durch den Graben.

Natürlich Lösung B. Vollgas mit dem Heck durch den Graben, bis der uns ca. 150 m weiter wieder ausgespuckt hat.

 Danach lief es relativ gut. Erste Drifts über längere Strecke, der Vollgasanteil wurde erhöht. Ohne Pokal, aber mit dem Bewußtsein, wir fahren echte Rallyes ging es an den Heimweg.